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Polieren
Vor allem der Prozess des Polierens, welcher vom Prinzip dem des
Gleitschleifens entspricht, findet immer mehr Anwendung, da der Trend
der Industrie hin zu hochwertigen Oberflächen immer stärker wird.
Grundsätzlich unterscheidet man 3 verschiedene Verfahrentypen:
- Kugelpolieren oder Hochglanzverdichten
Hierbei wird in Vibrationsanlagen mittels Niro-Kugeln die Oberfläche
der zu bearbeitenden Teile verdichtet, wodurch sich eine glänzende
Oberfläche ergibt. Das Verfahren findet vor allem bei Aluminium- und
Messingteilen Anwendung, es können aber auch Stahl- und Niroteile
bearbeitet werden. Der große Vorteil ist, dass sich das Ergebnis bereits nach kurzen
Bearbeitungszeiten einstellt. Zu berücksichtigen ist, dass es zu keinem Materialabtrag kommt und
somit vorhandene Oberflächenstrukturen (wie z.B. Gusshaut) auch nach
dem Polieren vorhanden sind.

- Polieren mit Porzellanstiften
Es handelt sich um ein Verfahren welches es ermöglicht unter
Verwendung spezieller Polierzusätze hochwertige Oberflächen zu
erzeugen. Es kommt hierbei zu einer Einebnung der
Oberflächenstruktur, wobei Rauhtiefen von Ra < 0,05
µm erzielt
werden können. Das entspricht dem Niveau einer Läpp-Fläche und ist
eine kostengünstige Alternative zum Verfahren des Elektropolierens.
 
- Polieren mit Nussgranulat
Ein Verfahren welches hauptsächlich bei Kleinteilen Anwendung findet
und vor allem in der Schmuck- und Brillenindustrie angewandt wird.
Durch einen besonders schonenden Prozessablauf und unter Verwendung
spezieller Öle können sowohl Metall- als auch Kunststoffteile ohne
eine Gefahr der Beschädigung poliert werden.
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